AG Studium und Lehre

Die AG Studium und Lehre beschäftigt sich mit der Vernetzung und dem Informationsaustausch zwischen den Hochschulen und Studiengängen. Dies betrifft insbesondere den Austausch über Studieninhalte, die Umsetzung des Bologna-Prozesses oder Besonderheiten der Studiengänge.

AG-Leiter: Laura Koch (Jade Hochschule Oldenburg)
stellv. AG-Leiter: Preslava Peshkova (Uni Stuttgart)
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In der AG Studium & Lehre beschäftigten sich die Teilnehmer an den beiden Sitzungstagen mit einem Vergleich der Studienbedingungen und der Lehre an den Hochschulen der einzelnen anwesenden Fachschaften.
Zum Aufwärmen wurden die Neuerungen in der Lehre vorgestellt, so gibt es z.B. an einem Standort eine neue Doktorandenstelle, die sich mit der besseren Verknüpfung von Forschung und Lehre beschäftigen soll.
Die Lernraumsituation ist sehr unterschiedlich an den einzelnen Hochschulen. Teilweise sind ausreichend Räume vorhanden, die jederzeit genutzt werden können, bei anderen Fachschaften treten immer wieder Probleme mit der Raumfindung auf, oder die Räume können nur zu bestimmten Zeiten genutzt werden.
Ein weiterer Punkt, war, ob es HiWi-Stellen gibt. Meist werden diese Stellen für Tutorentätigkeiten und für kurze Forschungsprojekte genutzt. Die Tutorien werden vor allem in den ersten beiden Semestern angeboten, wenn sie nicht schon in den Vorlesungen integriert sind.
Auch wurde über die Verteilung der Semesterwochenstunden auf die einzelnen Semester und den Zugang zu Skripten und Vorlesungsunterlagen geredet.
Der Praxisanteil ist nach wie vor hoch und es werden viele Projekte durchgeführt. Die Wahlmöglichkeiten, was die Belegung von Fächern angeht, sind dagegen eher gering, vor allem in den Bachelor-Studiengängen.
Am zweiten Tag wurde die Master Vermisst-Tabelle von den anwesenden Fachschaften aktualisiert und Laura Koch von der Jade Hochschule Oldenburg als neue AG-Leiterin gewählt.
In der Vollversammlung am Nachmittag wurde sie in diesem Amt bestätigt und die AG bekam in einer Änderung der Geschäftsordnung den neuen Namen AG Studium.

Die Hauptschwerpunkte der AG lagen dieses Mal wieder auf der Vernetzung und dem Austausch der Studenten der einzelnen Studienorte. Themen des Austauschs waren unter anderem die Rahmenbedingungen, die an den einzelnen Standorten zur Praxisphase und der Bachelor-Arbeit gelten. Auch Mehrsprachigkeit im Studium, vor allem englische Studieninhalte wurden auch dieses Mal wieder thematisiert und auf Neuerungen der betreffenden Universitäten und Hochschulen eingegangen.
Auch wurde von den anwesenden Fachschaften eine Übersicht zum Vergleich des Studiums mit anderen Standorten ausgefüllt.
Am Ende der beiden produktiven Treffen wurde Ramona Ihrig vom Karlsruher Institut für Technologie als neue AG-Leiterin und Dimitri von Arx von der Fachhochschule Nordwestschweiz Muttenz als Stellvertreter gewählt.

Auf der 7. Kongeos in Oldenburg (Oldb), trafen sich viele motivierte Studentinnen und Studenten in der AG Studium & Lehre, zum gegenseitigen Informations- und Kenntnisaustausch.

Die Leitung für den ersten Sitzungstag wurde an Ramona Ihrig übertragen, die für den verhinderten Timo Pollmann eingesprungen ist. Die Gesprächsrunde befasste sich unter anderem mit Themen wie: Semestergebühren, duale Studiengänge, sowie Prüfungszeiträume und Prüfungskonditionen.

Aus den Gesprächen bzgl. der Studiengebühren kam hervor, dass größtenteils in den Gebühren die Kosten für ein Semesterticket enthalten sind. Die bessere Lösung, wäre eine optionale Wahl des Semesterticket mit entsprechenden Kosten, wie es bereits einige Universitäten und Hochschulen durchführen. Anschließend stellte sich die Hochschule Karlsruhe mit seinen Studiengängen B.Sc. Geodäsie & Navigation (7 Semester) und den M.Sc. Geomatics (4 Semester, auf Englisch) vor.

Neues gibt es an der HTW Dresden, sowie der HS München. In ihnen traten Studiengang Reformen auf wie z.B. eine Zulassungsbeschränkung für den Bachelor Studiengang Geotelematik und Navigation, an der HS München. Im weiteren Verlauf der Sitzung, wurde das Thema duale Studiengänge aufgegriffen. Es zeigte sich, dass einige Hochschulen ein duales Studium im Verbund mit einer Ausbildung zum Vermessungstechniker bzw. Geomatiker Anbieten. Dadurch verlängerte sich die Regelstudienzeit von 7 auf 9 Semester. Zum Schluss des ersten Sitzungstages würden noch die Prüfungszeiträume und Prüfungskonditionen thematisiert. Die Festlegung der Prüfungszeiträume verlaufen bei den Universitäten und Hochschulen sehr durchwachsen. Zum Teil werden zwei bis drei Wochen für die Prüfungen angesetzt. Wobei der Zeitraum gesplittet oder zusammenhängend, vor oder während der Semesterferien stattfinden. Bei den Prüfungskonditionen scheinen sich die Universitäten und Hochschulen einiger zu sein. Überwiegend werden drei Versuche und ggf. eine Mündliche Ergänzungsprüfung angeboten.

Am zweiten Tag war Timo Pollmann wieder Anwesend und übernahm die Leitung der AG. Es wurden die aktuellen Lernbedingungen in Bezug auf die Lernräume und die Bereitstellung von Computerarbeitsplätze besprochen. Im Großen und Ganzen sieht das Raum- und PC-Angebot gut aus. Nur vereinzelt treten hin und wieder Probleme auf, an deren Lösung bereits gearbeitet wird.

Des Weiteren kam das Thema auf, wie viel Praxisanteil im Studium vorhanden ist bzw. ob im Vorfeld bereits Praxiserfahrung gesammelt werden muss, in Form eines Vorpraktikums. Es stellt sich heraus, dass der Praxisanteil im Ausreichenden Mäße vorhanden war. Bei der Gruppeneinteilung wird zum Teil darauf geachtet, dass jede Gruppe in etwa gleich stark aufgestellt werden soll. Dabei sollen die Studenteninnen und Studenten, welche eine Ausbildung zum Vermessungstechniker / Geomatiker absolviert haben, auf die Gruppen verteilt werden. Zum Ende der Sitzung wurde beschlossen, für die Datenerfassung der Projekte: „Grazer Idee“ wie „Master vermisst“ über den Email verkehr abzuwickeln.

2015 09 22 KonGeoS 06 Bonn AG SLBericht: AG Studium & Lehre

Auf der zahlreich besuchten AG Studium & Lehre auf der 6. KonGeoS in Bonn wurden die Teilnehmer nach verschiedenen Aspekten im Studium befragt.
Englisch im Studium kommt gut an, obwohl viele anfangs eine ablehnende Haltung hatten. Am ehesten sind die Vortragsfolien in englischer Sprache, sonst die Skripten. In den Bachelorstudien finden sich englischsprachige Lehrveranstaltungen meist in den Wahlmodulen, das Masterstudium ist an manchen Standorten in englisch (möglich). Vielerorts gibt es Verbesserungsvorschläge bzgl. Verwendungshäufigkeit oder Sprachniveau.
Auslandssemester werden eher im Masterstudium empfohlen. An vielen Fachhochschulen bietet sich die Praxisphase am Ende des Bachelorstudiums an, um im Ausland auch die Arbeit zu schreiben. Semester im Ausland werden generell weniger gut angenommen obwohl sich die Professoren oft dafür einsetzen. Am häufigsten genannt wurden Calgary/CDN, Göteborg/SWE und Standorte in Australien.
Im Weiteren wurden Möglichkeiten genannt, an der Uni zu arbeiten. Es gibt wenige freie Stellen, meist Tutorien geleitet von guten Studierenden, auf die die Professoren zugingen. Einige Standorte bieten die Mitarbeit an Forschungsprojekten an, zwei Standorte auch an jenen im Ausland.
Danach wurde eruiert, welche Programmiersprachen gelehrt und genutzt werden. MATLAB findet an vielen Universitäten häufig Anwendung (oft nach Einführung), wird hingegen an den FHs erst später gelehrt, falls überhaupt. An einigen Orten wird Java gelehrt und AutoCAD findet Anwendung. Sonst wurden html & css, JavaScipt, SQL-Varianten und C++ genannt. Anschließend sprachen wir noch über die Verfügbarkeit von Lizenzen. Studentenversionen erfreuen sich großer Beliebtheit.
Die Situation bezüglich Lernräume ist sehr unterschiedlich. Nicht überall gibt es genügend Lernräume. Wenn diese besetzt sind, findet sich nicht immer eine Ausweichmöglichkeit wie etwa ein Raum eines Instituts.
Abgänger einer Fachhochschule sind meist Bachelor oder Master of Engineering; Absolventen einer Uni in der Regel BSc oder MSc (of Science). Duale Studien werden kaum angeboten.


Bericht: Task Force „Master Vermisst!“

Das von in Bochum angekündigte Projekt „Master Vermisst“ wurde seit dem letzten Treffen ins Rollen gebracht. Alle Hochschulen die Mitglied der KonGeoS sind haben Steckbriefe ihrer Masterstudiengänge ausgefüllt und der AG Studium und Lehre zur Verfügung gestellt. In einer einzigartigen Datenbank wurden die Informationen von derzeit 35 Studiengängen gesammelt. Darunter auch sieben englischsprachige. Ein kleines Team, zusammengesetzt aus Studenten der AG Web und Studium und Lehre, hat sich beim 6. Treffen in Bonn damit beschäftigt diese Daten aufzubereiten und ein Konzept für die Veröffentlichung zu entwickeln. Ziel ist es die Datenbank in die Homepage der KonGeoS zu integrieren um sie für jeden Interessenten einfach zugänglich zu machen. Die Integration wird noch die Zeit bis zur nächsten Konferenz in Anspruch nehmen, eine einfache Tabelle wird den Fachschaften jedoch bald zur Verfügung gestellt werden. Ansprechperson: Volker Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

In kleiner aber motivierter Runde machte sich die Arbeitsgruppe zur Aufgaben, die Ideen der letzten AG zu bewerten und auszuarbeiten. Unter der Leitung von Volker Mayer, der für den verhinderten Lasse Thönnessen die Gruppenleitung übernommen hatte, rückten besonders zwei Themen in das Interesse der Studenten.

Das beste Feedback erhielt die Idee, eine Plattform zu schaffen, die es Bachelorstudenten ermöglicht sich über alle geodätischen Masterstudiengang im deutschsprachigen Raum zu informieren. Hintergrund ist, dass noch immer sehr wenige Studenten die Möglichkeit nutzen nach ihrem ersten Abschluss die Hochschule zu wechseln. Der entstehende Abschnitt auf der KonGeoS Homepage soll es diesen Studenten erleichtern sich zu informieren und den für sich optimalen Master zu finden. Die verschiedenen Hochschulen bieten eine breite Auswahl an Masterprogrammen mit unterschiedlichen Vertiefungen und Schwerpunkten an. Aber auch die Rahmenbedingungen wie Bewerbungsfristen und Zulassungsbedingungen unterscheiden sich oft sehr. Die Homepage soll es diesen ermöglichen ihre Studiengänge zu präsentieren um externe Studenten anzulocken. Die AG hat es sich zur Aufgabe gemacht ein Schema für eine solche Datei auszuarbeiten, sodass die zuständigen Stellen an den Hochschulen diese nur noch ausfüllen müssen.

Parallel hat sich eine Teilgruppe mit dem Thema „Englisch im Studium“ beschäftigt. Studenten unterschiedlicher Fachschaften diskutierten über die Für und Wider der Integration der englischen Sprache in das Studium. Es wird angestrebt die Ergebnisse Diskussion zu veröffentlichen um die Fachschaften in ihrer Meinungsfindung zu unterstützen.

Neben diesen beiden Hauptthemen wurde noch über wissenschaftliche Arbeiten und Vortragseminare im Studium diskutiert. Auch das Verhältnis von mündlichen zu schriftlichen Prüfungen war Thema.

2014 08 06 - kongeos wien ag stul

Beim 4. KonGeoS vom 29.5 – 1.6 in Wien kamen die Geodäsie Studierenden, der KonGeoS Hochschulen, in der Arbeitsgruppe „Studium & Lehre" zusammen um sich über aktuelle Themen auszutauschen.

In diesem Jahr wurde nur eine, dafür aber längere, AG-Sitzung abgehalten, bei der sich die Hochschulvertreter, nichts desto trotz umfassend, ausgetauscht haben. Auf der Tagesordnung standen Schwerpunkte, Praxisanteile, mündliche Prüfungen, das Thema „Englisch" und E-Learning der verschiedenen Hochschulstandorte.

Die Schwerpunkte der verschiedenen Hochschulen wurden schon auf vorherigen Konferenzen besprochen und eine Liste wird weiterführend erarbeitet, darunter fallen auch die Praxisanteile der verschiedenen Studiengänge. Im Allgemeinen werden praktisch orientierte Übungen gerne als anteilige Prüfungsleistung gesehen. Die Studierenden sehen diese als sehr motivierend.

Mündliche Prüfungen gelten grundsätzlich als angenehme Prüfungsmethoden, sind jedoch typabhängig. Das Thema „Englisch" ist vor allem für die Masterstudenten von Belang, es wird an vielen Hochschulen im Bachelor zu oft nur ein „VokabelAbfrageModul" angeboten. Viele Studierende fühlen sich auf Grund dessen oft nicht angemessen auf einen Masterstudiengang vorbereitet. Es besteht Interesse daran, dass im Bachelor ein bis zwei Vorlesungen auf Englisch gehalten werden.

„E-Learning" wird noch nicht oft praktiziert, ist aber von den Studierenden, gerade im Blick auf den einfachen Wissensaustausch zwischen den Hochschulen ein gern gesehenes Mittel. Insgesamt ist auch zu erwähnen, dass das Thema Bologna kritisch beäugt wird. Auslandssemester und Hochschulwechsel, und die damit verbundenen Probleme bei der Anrechnung von Modulen, sind immer noch nicht so einfach wie Bologna es, avisiert hatte.

Lasse Thönnessen

 

2013 11 16 - AG Studium und Lehre

Auf dem 2. KonGeoS-Treffen in Frankfurt und Darmstadt kamen in der Arbeitsgruppe „Studium und Lehre“ Vertreter der KonGeoS-Hochschulen zusammen und tauschten sich unter anderem über die unterschiedlichen Studieninhalte an den verschiedenen Hochschulstandorten aus.

In den beiden AG-Sitzungen wurden vor allem die Schwierigkeiten beim Wechsel zwischen den Hochschulen diskutiert. Insbesondere die unterschiedlichen Module aus dem Bachelorstudium sorgen dafür, dass die Studierenden diese beim Wechsel zu einem anderen Standort nachholen müssen. Des Weiteren ist aus dem gleichen Grund der Wechsel zu anderen Studienrichtungen kaum möglich. Die einzelnen Schwerpunkte der Studiengänge / Standorte wurden festgehalten. Zukünftig sollen so Studierende diese Schwerpunkte mit den eigenen Interessen abgleichen können.

Zudem wurde über die Problematik der Abbruchquote sowie des Einhaltens der Regelstudienzeit an den einzelnen Standorten gesprochen. Durch die Belastung im Bachelorstudium gelingt es nur wenigen, innerhalb der Regelstudienzeit das Studium abzuschließen. Ein Abbruch erfolgt oft in den ersten Semestern. Durch die Einführung des Bachelor-Master-Systems sind die Studieninhalte geblieben, das System ist sehr starr und lässt kaum Veränderungen zu.

Ein Vergleich mit dem Ziel einer Bewertung der Hochschulen stellte sich aufgrund der vielen inhaltlichen Unterschiede der Studiengänge als sehr schwer dar. Die Tabelle zur Übersicht der Standorte wurde bereits im Vorfeld des Treffens aktualisiert.

Als neuer AG-Leiter wurde Lasse Thönnessen (HCU Hamburg) gewählt.

Auf dem 2. KonGeoS-Treffen in Stuttgart wurde die in Hamburg angefangene Studiengangübersicht (→ zur Tabelle) aktualisiert und um die Inhalte Bewerbungstermine und Zulassungsvoraussetzungen erweitert. Es wurde zudem beschlossen, dass die Aktualität dieser Tabelle in Zukunft von den einzelnen Fachschaften selbst überprüft werden soll, damit sich die AG Studium und Lehre mehr dem Informationsaustausch und der Problembesprechung der einzelnen Fachschaften widmen kann. Änderungen sollen der AG-Web mitgeteilt werden, welche diese auf der Homepage einpflegt.

Als ein weiterer Themenpunkt wurde die Möglichkeit einer Evaluierung der Studiengänge und Hochschulen diskutiert. Diese Evaluierung hat das Ziel Studieninteressierten Informationen und Einschätzungen über die Hochschulstandorte aus studentischer Sichtweise zu bieten. Da über Sinn und Zweck einer solchen Evaluierung auch weiterhin Unklarheit besteht wird diese Thematik zur nächsten AG-Sitzung wieder aufgegriffen. Des Weiteren wurde über zukünftige Ziele der AG, sowie Neuheiten und Probleme in den einzelnen Studiengängen diskutiert. Die Ergebnisse daraus sind nachfolgend aufgeführt.

Die AG wurde durch Dmitri Diener (Universität Hannover) sowie Victoria Zielinski (HTW Dresden) und Alexander Knipping (HfT Stuttgart) geleitet.

 

Zukünftige Ziele der AG:

Die AG Studium & Lehre soll sich auch weiterhin mit Themen des Studiums auseinandersetzen. Der Informationsaustausch zwischen den Hochschulen und Universitäten soll durch die AG sichergestellt, sowie Probleme bzw. Neuheiten der einzelnen Fachschaften besprochen werden. Weiterhin wird sich zum Ziel gesetzt, die Anforderungen und Unterschiede zwischen den Studiengängen der einzelnen Fachschaften weiter herauszuarbeiten, um Studierenden die Möglichkeit eines einfachen Vergleichs zu bieten (Erweiterung der Studiengangsübersicht, Erarbeitung von Studiengangsprofilen). Dadurch soll u.a. der Wechsel zwischen den Hochschulstandorten transparenter werden und somit Perspektiven eines weiterführenden Studiums (Master) an einer anderen Bildungseinrichtung verbessert werden.

 

Neuheiten und Probleme: Wahlpflichtmodule Masterstudiengänge

Problem:
Die in vielen Hochschulen niedrigen Einschreibungszahlen für Masterstudiengänge führen an einigen Standorten zu Konflikten bei den Wahlpflichtfächern. Die geringe Anzahl an Studierenden führt dazu, dass angebotene Wahlpflichtfächer nicht zustande kommen. Mechanismen zum Abfangen solcher Probleme sind teilweise nicht vorhanden, außerdem fehlen aktuelle Modulbeschreibungen sowie Informationen über Mindestteilnehmerzahlen.

Handlungsempfehlung:

  • Kommunikation der Mindestteilnehmerzahl durch die Studiengangleitung vor Beginn des Moduls
  • Bereitstellung von (aktuellen) Modulbeschreibungen
  • Anwendung von Einschreibebögen/-Listen in die Wahlpflichtmodule nach Erst- und Zweitwunsch, sodass beim Nicht-Zustandekommen der Mindestteilnehmerzahl eine Alternative vorhanden ist. (Erfolgreiche Umsetzung dieses Vorgehens an der HTW Dresden)

1. KonGeoS Hamburg - AG Studium und LehreAuf dem 1. KonGeoS-Treffen in Hamburg kamen in der Arbeitsgruppe „Bologna“ Vertreter der KonGeoS-Hochschulen zusammen und tauschten sich unter anderem über die unterschiedlichen Studieninhalte an den verschiedenen Hochschulstandorten aus. Die durch die ARGEOS bereits geführte Übersichtstabelle zum Vergleich der Studiengänge wurde aktualisiert und um die Fachhochschulstandorte erweitert. (→ zur Tabelle)

Des Weiteren wurde über die zukünftigen Ziele der AG in der neu gegründeten KonGeoS diskutiert. Die AG soll den Studierenden vor allem die Möglichkeit des Austausches über das Studium und dessen Inhalte an den verschiedenen Standorten bieten, Probleme, Neuheiten oder Besonderheiten sollen erörtert werden. Weiterhin wird sich zum Ziel gesetzt, die Anforderungen und Unterschiede zwischen den verschiedenen Studiengängen weiter herauszuarbeiten, um Studierenden die Möglichkeit eines einfachen Vergleichs zu bieten. Dadurch sollen auch Perspektiven eines weiterführenden Studiums (Master) an einer anderen Hochschule verbessert werden. Der Wechsel zwischen den Hochschulen soll somit aus Sicht der Studierenden transparenter werden.

Als Konsequenz aus dieser Diskussion wurde der Name der AG, der sich bisher speziell auf den weitestgehend vollzogenen Bolognaprozess bezog, in "AG Studium und Lehre" geändert. Dies soll den größeren thematischen Umfang verdeutlichen, wobei die aus dem Bolognaprozess resultierenden Probleme die AG auch zukünftig beschäftigen werden. Die AG wurde als ständige Arbeitsgruppe der KonGeoS eingerichtet.

Die AG wurde durch Yvonne Wessel (Universität Bonn) geleitet. Als neue AG-Leiter wurden Dmitri Diener (Universität Hannover) sowie Victoria Zielinski (HTW Dresden) und Alexander Knipping (HfT Stuttgart) in der AG gewählt und durch die Vollversammlung der KonGeoS bestätigt.